Otto Frauenfelder (1879 – 1975)

Der 1879 in Schaffhausen geborene Otto Frauenfelder war eine echte Künstlernatur. Als Unterstufenlehrer in Neuhausen fühlte er sich oft eingeengt. Nur in der störungsfreien Zone des Randens konnte er seiner zeichnerisch-dichterischen Doppelbegabung frönen. Genau genommen war es die Amsler-Hütte auf dem Hasenbuck, in der sich der Stadtflüchter einigelte, in die er nach seinen Streifzügen immer wieder zurückkehrte. Bald kannte er das Waldgebirge „wie min Sack“. Auf dem hohen Beobachtungsposten das andrängende Leben etwas in Distanz halten und es dennoch genau wahrnehmen können, das machte ihn schaffensfroh. Seine leichtfüssigen Verse sind von einem feinen Humor durchzogen. 1935 gab die Schaffhauser Lehrerkonferenz eine kleine Frauenfelder-Anthologie in Mundart heraus.

Werk

1935 „De Rande“, Verse und Prosa. Das Buch ist vergriffen.

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