Ernst Ehrat (geb. 1937)

Ernst Ehrat ist als Bauernsohn in Lohn aufgewachsen und wurde als Erwachsener selber Bauer. Diesem Berufsstand blieb er aus persönlicher Neigung treu. Als er 1985 mit Zeitungsberichten in hochdeutscher Sprache zu schreiben begann, setzte er sich für die Landwirte ein, die im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Veränderungen zusehend um ihre Existenz zu kämpfen haben. In vorgerückten Jahren erst ging er dazu über, Gedanken zu Beobachtungen und Begebenheiten in seinem Umfeld schriftlich festzuhalten. Dazu benützte er die Mundart seines Heimatdorfes. Es entstanden die besinnlichen Geschichten, in denen er sich meist mit seinem Schreibtisch, genannt Bäbe, unterhält und die 2012 unter dem Titel „Uf em Wäg und dra noo“ als Sammelband erschienen sind: Eine stille Welt, in welcher der Mensch in einer beseelten Natur steht. Ernst Ehrat bekennt sich zur Verantwortung für die Schöpfung und zur Bewahrung christlicher Werte.

Werk:

2009 De Oobedsitz Beitrag zu Jahreszeiten – Lebenszeiten, Bauern und Bäuerinnen erzählen, Blaukreuz-Verlag Bern

2012 Uf em Wäg und dra noo, Edition Signathur.

Eine Chronik, in der das bäuerliche Leben ein Jahr hindurch verfolgt wird, liegt als Manuskript vor.

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